Rautenstrauchkanal
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Ein Spaziergang am Rautenstrauchkanal fühlt sich an wie ein kurzer Schritt aus der Stadt heraus: Du trittst vom Gehweg ins Grün – und plötzlich läuft neben dir eine stille Wasserlinie, so gerade, als hätte jemand sie mit dem Lineal durch den Park gezogen. Das Licht liegt auf der Oberfläche, Blätter treiben am Rand, und bei jedem Schritt wechseln die Spiegelbilder von Baumkronen und Himmel.
Der Rautenstrauchkanal ist ein Stück gestaltete Parklandschaft im Kölner Stadtteil Lindenthal: ein Weg, der dich neben dem Wasser führen will, und ein Weg, auf dem Köln für einen Moment ruhig, klar und beinahe ein bisschen elegant wirkt.
Besonders ikonisch gibt sich das runde Becken am Anfang, flankiert von der Doppelskulptur „Kentaur und Najade“. Von dort läuft der Kanal in drei Abschnitten Richtung Stadtwaldgürtel; er speist sich heute aus Grundwasser, unter anderem über einen 2016 errichteten Brunnen. Und er läuft weiter zum Clarenbachkanal.
Der Rautenstrauchkanal ist ein Stück gestaltete Parklandschaft im Kölner Stadtteil Lindenthal: ein Weg, der dich neben dem Wasser führen will, und ein Weg, auf dem Köln für einen Moment ruhig, klar und beinahe ein bisschen elegant wirkt.
Wasser-Architektur der 1920er-Jahre
Der Rautenstrauchkanal ist bewusst gestaltete Stadtlandschaft: ein geradliniger, sogenannter Wasserzug, der als Teil der Lindenthaler Kanäle den Inneren und Äußeren Kölner Grüngürtel miteinander verbindet. Entstanden ist die Anlage Mitte der 1920er-Jahre; geplant im Kontext des Generalbebauungsplans von Fritz Schumacher – und umgesetzt durch Kölns damaligen Gartenbaudirektor Fritz Encke. Promenade, Baumreihen, Blickachsen referenzieren große Vorbilder: So erinnern die Wege an Gartenanlagen des 18. Jahrhunderts und die Brücken an niederländische Grachten.Besonders ikonisch gibt sich das runde Becken am Anfang, flankiert von der Doppelskulptur „Kentaur und Najade“. Von dort läuft der Kanal in drei Abschnitten Richtung Stadtwaldgürtel; er speist sich heute aus Grundwasser, unter anderem über einen 2016 errichteten Brunnen. Und er läuft weiter zum Clarenbachkanal.
Lust auf Spaziergang & Museum?
Anna Maria Adele Rautenstrauch war Namensgeberin für den gleichnamigen Kanal – und gleichzeitig Stifterin des entfernter gelegenen Rautenstrauch-Joest-Museums. Ein Besuch hier oder im ganz nahen Museum für Ostasiatische Kunst bietet sich nach deinem Spaziergang mehr als an: für einen tiefen Einblick in die verschiedenen Kulturen unserer Welt beziehungsweise in die Kunst Ostasiens: mit Keramiken, Farbholzschnitte, Malerei, Kalligrafie und Skulptur.Gut zu wissen
Eignung
für Familien
für Individualgäste
Anreise & Parken
Der Fußweg von der Haltestelle Melaten (Stadtbahnbahnlinien: 1, 7) zum Rautenstrauchkanal beträgt circa 450 Meter.
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