Severinsviertel

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Tradition, Töne und Tor zur Südstadt

Südlich der Kölner Innenstadt, zwischen Rheinauhafen und Volksgarten, liegt das Severinsviertel. Gewachsen entlang der Severinstraße, zählt es zu den ältesten Quartieren der Stadt. Schon in der Antike führte hier eine wichtige Verkehrs- und Handelsstraße stadtauswärts. Die markante Severinstorburg, einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und südliches Stadttor Kölns – ein steinernes Symbol für Aufbruch und Ankunft zugleich – zeugt von der fortwährenden Bedeutung dieser wichtigen Verkehrsachse.

Geschichte und Gegenwart

Historisch war das Viertel geprägt von Handwerk, kleinen Betrieben und einer engen Nachbarschaft. Später kam auch die Schokoladenfabrik Stollwerck hinzu. Diese bodenständige Struktur hat sich bis heute erhalten. Gleichzeitig erhielt das Veedel im 20. Jahrhundert auch einen unverkennbar künstlerischen Akzent. Die nahegelegenen Kölner Werkschulen zogen Kreative an, deren Geist sich mit dem typisch kölschen Lebensgefühl verband. Hier hatte die Band BAP ihre Ursprünge, hier betrieb Trude Herr ihr Theater – Orte, an denen Musik, Bühne und Milieu eine besondere Verbindung eingingen.

Ein Viertel mit Charakter

Architektonisch zeigt sich das Severinsviertel vielschichtig. Historische Kirchen und Klostergebäude, Nachkriegsarchitektur und gewachsene Straßenzüge sowie lebendige Plätze bilden eine urbane Kulisse mit Geschichte. Im Alltag wirkt das Viertel zugleich vertraut und authentisch. Ein Ort, an dem man sich kennt und begegnet.

Vielfalt, die schmeckt

Gemeinsam mit der benachbarten Südstadt gehört das Severinsviertel heute zu den beliebtesten Ausgehadressen Kölns. Neben traditionellen Brauhäusern und gehobenen Restaurants finden sich hier ebenso gute Imbisse und vielfältiges Street Food. Typische kölsche Kneipen stehen selbstverständlich neben stilvollen Bars.