Die Ausstellung „Charlotte Zander: Sammlerin, Galeristin, Museumsgründerin“ im Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK) präsentiert das facettenreiche Wirken einer einzigartigen Persönlichkeit in der Kunstwelt. Charlotte Zander (1930–2014) war nicht nur eine leidenschaftliche Sammlerin von Werken sogenannter „Naiver Kunst“, sondern auch Gründerin ihrer eigenen Galerie in München und eines Museums in Schloss Bönnigheim. Zu ihren Lebzeiten und darüber hinaus hat sie den Debattenraum um Kunst von Autodidakten bereichert und dabei ihr Netzwerk gekonnt für künstlerische Sichtbarkeit genutzt. Die Ausstellung, die vom 10. Oktober 2025 bis zum 25. September 2026 läuft, zeigt nicht nur ihre beeindruckende Sammlung, sondern regt zur kritischen Auseinandersetzung mit kunsthistorischen Narrativen an.
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