Mobilitätsbewusst Köln entdecken: die Altstadt
- Fotos & Karte
Wie erfolgt die Anreise?
- Beschreibung
- Gut zu wissen
- In der Nähe
- 0:38 h
- 2,49 km
- 17 m
- 18 m
- 37 m
- 62 m
- 25 m
- Start: VisitKöln, Tourist Info, Kardinal-Höffner-Platz 1, 50667 Köln
- Ziel: Wallrafplatz, 50667 Köln
Diese barrierearme Route richtet sich an Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfe ebenso wie an Familien mit Kinderwagen. Sie verbindet bekannte Sehenswürdigkeiten mit möglichst gut zugänglichen Wegen und lädt Gäste wie Kölner*innen dazu ein, die Altstadt eigenständig zu erkunden. Die GPX-Datei lässt sich zur Navigation auf ein mobiles Endgerät laden.
Route kompakt
Wege, Steigungen & Navigation
Die Route verläuft auf befestigten Wegen, deren Belag unterwegs wechselt. Einzelne Abschnitte sind gepflastert, grundsätzlich aber befahrbar. Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteine wurden bei der Planung möglichst vermieden oder umgangen.
Bitte beachten Sie das maximale Gefälle von 7 %. Je nach persönlicher Mobilität kann auf abschüssigen Abschnitten eine Begleitung hilfreich sein.
Toiletten
Standorte und Informationen zu öffentlichen Toiletten finden Sie auf der Website der AWB.
Prüfen Sie dort bitte vorab die Zugänglichkeit und die aktuellen Öffnungszeiten.
Einkehren und Pause machen
Für eine Pause entlang oder in der Nähe der Route bieten sich unter anderem folgende gastronomische Betriebe an:
Aktuelle Informationen zur Zugänglichkeit
Ergänzende Angaben zu rollstuhlgerechten Zugängen, Toiletten und Einrichtungen bietet die Onlinekarte von Wheelmap.
Bitte beachten: Baustellen, Veranstaltungen, Außengastronomie oder defekte Aufzüge können die Zugänglichkeit kurzfristig beeinträchtigen. Prüfen Sie deshalb vor dem Start nach Möglichkeit die aktuelle Situation.
Die 9 Stationen
1. Kölner Dom
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und ein Meisterwerk gotischer Baukunst. Zwischen der Grundsteinlegung im Jahr 1248 und der Vollendung 1880 lagen 632 Jahre – und bis heute wird kontinuierlich an ihm gearbeitet. Der Zugang zum Dom ist ebenerdig; Informationen zu Besichtigung und Tickets gibt es online und an der Verkaufsstelle auf dem Roncalliplatz.
2. Heinrich-Böll-Platz
Auf dem Heinrich-Böll-Platz treffen Literatur, Kunst, Musik und Religion aufeinander. Das begehbare Kunstwerk „MA’ALOT“ von Dani Karavan verbindet den Kölner Dom, das Museum Ludwig und die Philharmonie mit dem Hauptbahnhof, der Hohenzollernbrücke und dem Rhein.
3. Rhein
Der Rhein ist seit der Antike Verkehrsweg, Handelsroute und Lebensader Kölns. Einst markierte er die Grenze des Römischen Reiches, heute verbindet er beide Seiten der Stadt. Das gegenüberliegende Rheinufer wird liebevoll „Schäl Sick“ genannt und bietet einen besonders schönen Blick auf Dom und Altstadtpanorama.
4. Groß St. Martin, Stapelhaus und Fischmarkt
Groß St. Martin gehört zu den zwölf großen romanischen Kirchen Kölns und prägt mit seinem markanten Turm die Altstadtsilhouette. Am Fischmarkt erzählen schmale, farbenfrohe Häuser und das nahe Stapelhaus von Kölns Vergangenheit als bedeutende Handelsstadt. Unter Groß St. Martin liegen zudem die Spuren römischer Lagerbauten.
5. Heumarkt
Der Heumarkt war einst einer der größten Handelsplätze Kölns. Heute bilden Brauhäuser, Gastronomie und das Reiterdenkmal Friedrich Wilhelms III. seine markanten Blickpunkte. Die Delle am Kopf des im Zweiten Weltkrieg beschädigten Denkmals brachte dem König den kölschen Spitznamen „Blötschkopp“ ein.
6. Alter Markt
Der Alter Markt zählt zu den geschichtsträchtigsten Plätzen Kölns. Am Rathausturm streckt der Platzjabbeck zu jeder vollen Stunde die Zunge heraus, während an der gegenüberliegenden Häuserfront der Kallendresser auf seine ganz eigene Weise antwortet. Der Jan-von-Werth-Brunnen erinnert außerdem an eine bekannte kölsche Liebesgeschichte und an eine Tradition des Kölner Karnevals.
7. Köbes im Schaufenster Niggemann
Gegenüber dem Brauhaus Sion begegnet Ihnen im Schaufenster ein kölsches Original: der Köbes. In den Brauhäusern serviert er Kölsch und regionale Speisen – traditionell in blauer Arbeitstracht und bekannt für seinen direkten, schlagfertigen Charme. Wer sich auf den kölschen Humor einlässt, erlebt ein besonderes Stück Brauhauskultur.
8. Heinzelmännchenbrunnen
Der Brunnen vor dem Brauhaus FRÜH erzählt die berühmte Sage der Kölner Heinzelmännchen. Nachts erledigten sie heimlich die Arbeit der Menschen, bis die neugierige Frau des Schneiders sie beobachten wollte und mit ausgestreuten Erbsen vertrieb. Seitdem, so die Legende, müssen die Kölner*innen ihre Arbeit wieder selbst erledigen.
9. Wallrafplatz
Zum Abschluss führt die Route zurück ins Herz der Stadt. Reklametafeln für 4711 und Klosterfrau Melissengeist erinnern hier an die Kölner Tradition der „Wunderwässerchen“. Zugleich steht der Wallrafplatz für die Mediengeschichte der Stadt: In den Gebäuden des WDR begann nach dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Kapitel des Rundfunks in Köln. Rund um den Platz bieten sich verschiedene Möglichkeiten für eine abschließende Pause.
Geführte Tour und Beratung
Wer Köln lieber gemeinsam mit einem Guide entdeckt, kann eine Stadtführung entlang der barrierearmen Route buchen. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es in der Tourist Information am Dom.
Route kompakt
- Startpunkt Tourist Information von KölnTourismus am Dom
- Länge 2,47 km
- Höhenmeter 30 m bergauf, 20 m bergab
- Maximale Steigung 4 %
- Maximales Gefälle 7 %
- Untergrund Durchgehend befestigte Wege mit unterschiedlichem Belag; teilweise befahrbares Pflaster; Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteine werden möglichst vermieden oder umgangen
- Sitzmöglichkeiten Auf dem Roncalliplatz, am Rhein, auf dem Heumarkt und dem Alter Markt und dem Wallrafplatz
Wege, Steigungen & Navigation
Die Route verläuft auf befestigten Wegen, deren Belag unterwegs wechselt. Einzelne Abschnitte sind gepflastert, grundsätzlich aber befahrbar. Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteine wurden bei der Planung möglichst vermieden oder umgangen.
Bitte beachten Sie das maximale Gefälle von 7 %. Je nach persönlicher Mobilität kann auf abschüssigen Abschnitten eine Begleitung hilfreich sein.
Toiletten
Standorte und Informationen zu öffentlichen Toiletten finden Sie auf der Website der AWB.
Prüfen Sie dort bitte vorab die Zugänglichkeit und die aktuellen Öffnungszeiten.
Einkehren und Pause machen
Für eine Pause entlang oder in der Nähe der Route bieten sich unter anderem folgende gastronomische Betriebe an:
- Ludwig im Museum
- maiBeck
- Em Krützche
- Stapelhaus
- Augustiner am Heumarkt
- Eiscafé Stella D’Oro
- XII Apostel
- Gilden im Zims
- Café Extrablatt
- FRÜH am Dom
Aktuelle Informationen zur Zugänglichkeit
Ergänzende Angaben zu rollstuhlgerechten Zugängen, Toiletten und Einrichtungen bietet die Onlinekarte von Wheelmap.
Bitte beachten: Baustellen, Veranstaltungen, Außengastronomie oder defekte Aufzüge können die Zugänglichkeit kurzfristig beeinträchtigen. Prüfen Sie deshalb vor dem Start nach Möglichkeit die aktuelle Situation.
Die 9 Stationen
1. Kölner Dom
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und ein Meisterwerk gotischer Baukunst. Zwischen der Grundsteinlegung im Jahr 1248 und der Vollendung 1880 lagen 632 Jahre – und bis heute wird kontinuierlich an ihm gearbeitet. Der Zugang zum Dom ist ebenerdig; Informationen zu Besichtigung und Tickets gibt es online und an der Verkaufsstelle auf dem Roncalliplatz.
2. Heinrich-Böll-Platz
Auf dem Heinrich-Böll-Platz treffen Literatur, Kunst, Musik und Religion aufeinander. Das begehbare Kunstwerk „MA’ALOT“ von Dani Karavan verbindet den Kölner Dom, das Museum Ludwig und die Philharmonie mit dem Hauptbahnhof, der Hohenzollernbrücke und dem Rhein.
3. Rhein
Der Rhein ist seit der Antike Verkehrsweg, Handelsroute und Lebensader Kölns. Einst markierte er die Grenze des Römischen Reiches, heute verbindet er beide Seiten der Stadt. Das gegenüberliegende Rheinufer wird liebevoll „Schäl Sick“ genannt und bietet einen besonders schönen Blick auf Dom und Altstadtpanorama.
4. Groß St. Martin, Stapelhaus und Fischmarkt
Groß St. Martin gehört zu den zwölf großen romanischen Kirchen Kölns und prägt mit seinem markanten Turm die Altstadtsilhouette. Am Fischmarkt erzählen schmale, farbenfrohe Häuser und das nahe Stapelhaus von Kölns Vergangenheit als bedeutende Handelsstadt. Unter Groß St. Martin liegen zudem die Spuren römischer Lagerbauten.
5. Heumarkt
Der Heumarkt war einst einer der größten Handelsplätze Kölns. Heute bilden Brauhäuser, Gastronomie und das Reiterdenkmal Friedrich Wilhelms III. seine markanten Blickpunkte. Die Delle am Kopf des im Zweiten Weltkrieg beschädigten Denkmals brachte dem König den kölschen Spitznamen „Blötschkopp“ ein.
6. Alter Markt
Der Alter Markt zählt zu den geschichtsträchtigsten Plätzen Kölns. Am Rathausturm streckt der Platzjabbeck zu jeder vollen Stunde die Zunge heraus, während an der gegenüberliegenden Häuserfront der Kallendresser auf seine ganz eigene Weise antwortet. Der Jan-von-Werth-Brunnen erinnert außerdem an eine bekannte kölsche Liebesgeschichte und an eine Tradition des Kölner Karnevals.
7. Köbes im Schaufenster Niggemann
Gegenüber dem Brauhaus Sion begegnet Ihnen im Schaufenster ein kölsches Original: der Köbes. In den Brauhäusern serviert er Kölsch und regionale Speisen – traditionell in blauer Arbeitstracht und bekannt für seinen direkten, schlagfertigen Charme. Wer sich auf den kölschen Humor einlässt, erlebt ein besonderes Stück Brauhauskultur.
8. Heinzelmännchenbrunnen
Der Brunnen vor dem Brauhaus FRÜH erzählt die berühmte Sage der Kölner Heinzelmännchen. Nachts erledigten sie heimlich die Arbeit der Menschen, bis die neugierige Frau des Schneiders sie beobachten wollte und mit ausgestreuten Erbsen vertrieb. Seitdem, so die Legende, müssen die Kölner*innen ihre Arbeit wieder selbst erledigen.
9. Wallrafplatz
Zum Abschluss führt die Route zurück ins Herz der Stadt. Reklametafeln für 4711 und Klosterfrau Melissengeist erinnern hier an die Kölner Tradition der „Wunderwässerchen“. Zugleich steht der Wallrafplatz für die Mediengeschichte der Stadt: In den Gebäuden des WDR begann nach dem Zweiten Weltkrieg ein wichtiges Kapitel des Rundfunks in Köln. Rund um den Platz bieten sich verschiedene Möglichkeiten für eine abschließende Pause.
Geführte Tour und Beratung
Wer Köln lieber gemeinsam mit einem Guide entdeckt, kann eine Stadtführung entlang der barrierearmen Route buchen. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es in der Tourist Information am Dom.
Gut zu wissen
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Kulturell interessant
Rundweg
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