WE ARE WHAT WE ARE NOT
Im Rautenstrauch-Joest-Museum begegnest du einer Ausstellung, die nicht zeigt, was da ist – sondern was fehlt. WE ARE WHAT WE ARE NOT von Yohannes Mulat Mekonnen richtet den Blick auf Abwesenheiten in der Sammlung: verschwundene Objekte, leere Stellen im Archiv, Spuren in Inventarlisten und Katalogen.
Mekonnen arbeitet mit kolonialer Kritik, Archivforschung und performativen Formaten. Statt Dinge auszustellen, verwandelt er Leerstellen in sinnliche Erfahrungen. Eine immersive Installation macht gesammelte Träume hörbar – als Reaktion auf eine fehlende afrikanische Kopfstütze. In einer Dinner-Performance greift er essbare Archivobjekte auf. Analyse wird hier nicht trocken vermittelt, sondern körperlich erfahrbar.
Die Ausstellung versteht Abwesenheit als Anfang: – als Chance, Museumsstrukturen, Machtverhältnisse und Narrative neu zu reflektieren.
Mekonnen arbeitet mit kolonialer Kritik, Archivforschung und performativen Formaten. Statt Dinge auszustellen, verwandelt er Leerstellen in sinnliche Erfahrungen. Eine immersive Installation macht gesammelte Träume hörbar – als Reaktion auf eine fehlende afrikanische Kopfstütze. In einer Dinner-Performance greift er essbare Archivobjekte auf. Analyse wird hier nicht trocken vermittelt, sondern körperlich erfahrbar.
Die Ausstellung versteht Abwesenheit als Anfang: – als Chance, Museumsstrukturen, Machtverhältnisse und Narrative neu zu reflektieren.
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