Adalbert Trillhaas

  • Ausstellung

Adalbert Trillhaase und das Bild des Menschen

Vom 5. September bis 17. Oktober 2026 widmet die Sammlung Zander Adalbert Trillhaase eine Ausstellung, die den Menschen als Zentrum seines bildnerischen Denkens zeigt: in Porträts, in erzählerischen Konstellationen, in spannungsvollen Beziehungen zur Umwelt. Zur Eröffnung am 4. September wird ein Werk sichtbar, das sich gängigen Zuschreibungen entzieht und gerade dadurch intellektuelle Reibung erzeugt. Trillhaase begann erst mit 60 Jahren zu malen, war eng mit dem Jungen Rheinland verbunden und entwickelte eine Bildsprache, die akademische Konventionen hinter sich ließ. Seine Figuren wirken individuell, präsent, oft expressiv überzeichnet. Räume lösen sich auf, Gesten verdichten Bedeutung. Die Ausstellung, kuratiert von Lisa Arndt und Mathis Henne, ordnet Trillhaases Arbeiten zwischen Rheinischem Expressionismus, surrealen Impulsen und der später problematischen Einordnung als sogenannte „Naive Kunst“ ein. Auch die politische Zäsur wird nicht ausgespart: 1933 wurden seine Arbeiten als „entartet“ diffamiert, eines seiner Werke beschlagnahmt und vernichtet.

Terminübersicht

Gut zu wissen

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • Zielgruppe Erwachsene

  • für Individualgäste

Autor:in

KölnTourismus GmbH
Kardinal-Höffner-Platz 1
50667 Köln

Unsere Empfehlung

Heller Galerieraum mit Gemälden, Arbeitstisch mit Blumen und ruhendem Hund am Boden.
Sammlung Zander
  • Museum/Ausstellung