Im Namen Gottes - Die Unterdrückung der Frauen im Iran

PDF

Merken

Sonstiges
Mit Eric Pfeil und 100 neuen und alten Songs durch Italien Italien und die Musik.

In keinem anderen Land hat die Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede andere Kunst ist sie in der Lage, das Land zu erklären und alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten.

Musik ist dauerpräsent. In einem Land, in dem Opernarien gepfiffen werden, überall Denkmäler namhafter Sänger herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägigen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den Schatten stellen, kommt man an der Musik schlicht nicht vorbei.

Entlang von herzergreifenden Canzoni und unwiderstehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissenheit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringlicher Bürokratie, vom Erbe Silvio Berlusconis, von der Mafia und gesellschaftlichem Aufbruch, der Erfolgsgeschichte von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der Liebe.

Pfeil wurde 1969 in Bergisch Gladbach geboren und fuhr schon kurz darauf zum ersten Mal über die Alpen. Um die Jahrtausendwende war er Produzent der legendären Musiksendung Fast Forward, seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt unter anderem für die FAZ und den Rolling Stone über Film, Literatur sowie über Popmusik und ihre Folgen. Er lebt in Köln, hat aber Italien nie wieder verlassen… und schon mit Azzurro, seinem ersten „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“, begeistert.

Gut zu wissen

Preisinformationen

ab 8,00 €
Bitte beachte folgende Hinweise des Veranstalters:

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines Nachweises gewährt für:
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis einschl. 20 Jahre
Schüler*innen ab 21 Jahre
Studierende ab 21 Jahre
Auszubildende ab 21 Jahre
Wehrdienstleistende und Freiwillige im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) ab 21 Jahre
Köln-Pass-Inhaber*innen
Rentner*innen und Pensionierte
Menschen mit Schwerbehinderung
Der Veranstaltungsbereich der Zentralbibliothek ist barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich.

Begleitpersonen für Menschen mit Schwerbehinderung haben Anrecht auf kostenlosen Eintritt, wenn im Schwerbehindertenausweis der zu begleitenden Person ein „B“ vermerkt ist.
Einlass ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

---

„Im Namen Gottes - Die Unterdrückung der Frauen im Iran“
Jasmin Taylor im Gespräch mit Nina Moghaddam

Der Tod der 22-jährigen Kurdin Jina Mahsa Amini, die wegen ihres locker sitzenden Kopftuchs von der iranischen Sittenpolizei verhaftet und misshandelt wurde und infolgedessen drei Tage später starb, war nicht der einzige Fall von Verbrechen an Frauen in Iran. "Im Namen Gottes" beleuchtet zutiefst erschütternde Einzelschicksale von acht Frauen, die stellvertretend für über 40 Millionen von Iranerinnen stehen. Jeder Leidensweg wird in Form eines Memoirs erzählt. Auch die Autorin Jasmin Taylor berichtet als eine der Protagonistinnen von ihren verstörenden Erfahrungen. Neu und schockierend ist, wie Jasmin Taylor auf Grundlagen des islamisch-iranischen Rechts Bezug nimmt und sachlich erläutert, dass Frauenhass und Gräueltaten durch gezielte Gesetzgebung legitimiert sind. Zudem wird ein Vergleich zwischen der iranischen Gesetzgebung und internationalem Recht gezogen, der sehr deutlich macht, wie überlebensnotwendig konkrete Änderungen des aktuell geltenden Frauenrechts in Iran sind.

Die gebürtige Iranerin Jasmin Taylor flüchtete mit 17 Jahren während des Ersten Golfkriegs nach Deutschland. Sie machte in Bonn ihr Abitur, anschließend absolvierte sie an der University of Maryland (USA) ihren Bachelor in Psychologie und schloss ihr Masterstudium in Human Relations an der University of Oklahoma (USA) mit Auszeichnung ab.

Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Berlin. 2014 initiierte sie das Projekt SIS – Strong Independent Sisters, in dem sie geflüchtete Frauen aus Ländern wie Iran, Afghanistan, Syrien oder Eritrea darin unterstützte, die deutsche Sprache zu erlernen, Qualifikationen zu erwerben und eine Ausbildungsstelle bzw. eine Anstellung4 zu finden. Das gemeinnützige Projekt wurde 2015 von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Hatun-Sürücü-Preis ausgezeichnet. Jasmin Taylor kämpft für die Demokratisierung des Iran und insbesondere für die Gleichberechtigung der Frau.

Nina Moghaddam ist eine deutsche TV Moderatorin und Moderationscoach. Sie wurde 1980 in Madrid geboren und hat iranische Wurzeln. Mit ihren beiden Söhnen lebt und arbeitet sie in Köln. Parallel zu ihrer Karriere im Fernsehen studierte sie Regionalwissenschaften Ostasien mit Schwerpunkt China an der Universität zu Köln. Ihr ehrenamtliches Engagement gilt den Frauenrechten im Iran.

Autor:in

KölnTourismus GmbH

Kardinal-Höffner-Platz 1
50667 Köln

+49 221 34643 0

info@koelntourismus.de

Terminübersicht

Donnerstag, den 11.04.2024

19:00

Zentralbibliothek Der Stadtbibliothek Köln

Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.