
Durch ihren massigen, nie vollendeten Westturm wirkt die einzige erhaltene Säulenbasilika romanischen Baustils im Rheinland wie eine gedrungene Festung. Fünf Meter dick sind die Mauern des Turms von St. Georg. Daher liegt die Vermutung nahe, dass der Turm ursprünglich höher geplant war.
Der Innenraum von St. Georg vermittelt einen ganz anderen Eindruck als die blockhafte Außenansicht vermuten lässt: Säulen, zum Teil wieder verwendet aus römischen Bauwerken, gliedern die Kirche in drei Schiffe.
Ursprünglich hatte die Säulenbasilika eine flache Decke, die aber im 12. Jahrhundert durch Gewölbe ersetzt wurde. Dadurch mussten zwei zusätzliche Pfeiler eingebaut werden, die nun die Einheit der Säulenbasilika durchbrechen.
Den Raumeindruck in St. Georg prägen seit den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts die expressionistischen Fenster (1930) von Jan Thorn-Prikker sowie die beiden Groß-Kreuze aus dem 11. und 14. Jahrhundert.
Eine Panoramaansicht finden Sie hier.